:POWEREDBY_ Broken_Puppet:
Positiv?!

Nach langen Wochen des endlosen Pechs, flattern mal positive Nachrichten rein. Jedoch scheint es mir nicht gegönnt zu sein. Denn mit diesen "positiven" Nachrichten, flattert auch wieder vieles Negative rein. Ich habe eine POSITIVE Rückmeldung auf meine Bewerbung bekommen. Allerdings: An diese Bewerbung ist mein Führerschein geknüpft, den ich grade erst mache... Ich KÖNNTE (wohlbemerkt KÖNNTE!) ihn dieses Jahr noch machen/schaffen, wie auch immer, ABER: dafür müsste ich die nächsten Wochen ziemlich viel fahren und da ich nur abends (somit auch nur "nachts" fahren kann) ist das sehr schlecht, um Prüfungsverhältnisse zu schaffen. :/ Ich komm aber nicht eher von der Arbeit nach Hause und die einzige Möglichkeit wäre -> Urlaub! Das wiederum würde allerdings heißen, dass ich absolut keinen Urlaub mehr für nächstes Jahr hätte (ich habe für meine 12 Monat Praktikum 'nur' 17 Tage, wovon 4 schon in den Herbstferien draufgegangen sind). Was eig völlig egal wäre, wenn ich den Ausbilungsplatz bekommen würde. Den bekomm' ich allerdings wie gesagt, aber nur mit Führerschein und wenn ich mich beim Bewerbungsgespräch nicht blöd anstelle...
Risiko?! Alles auf eine Karte setzen, Urlaub verballern? Wenn alles supi wird, der glücklichste Mensch auf Erden werden? Oder alles setzen, Führerscheinprüfung nicht schaffen, Ausbuldungsplatz nicht bekommen und wieder in einem großen tiefen schwarzen Loch landen und mich selbst fertigmachen...
Wenn es nur jemanden gäbe, der einem Entscheidungen abnimmt oder wenigstens leichter macht. Nicht grade "fröhlichkeitsfördernd". Frage mich nur, was daran grade wieder "positiv" sein soll, obwohl ich mich doch freuen müsste oder etwa nicht?

Ein Mäh in die Welt und einen schönen Wochenstart an alle.
6.12.10 18:51


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Trauer.

Weihnachten rückt immer näher.
Vor kurzem erst ist mir bewusst geworden, dass es das erste Weihnachten ohne Oma sein wird. Das erste Weihnachten, wo wir nicht wie jedes Jahr nach Ahlhorn fahren, um ihr ein frohes Fest zu wünschen, mit ihr zu reden und mit ihr Zeit zu verbringen (auch wenn's nie viel Zeit war). Überhaupt ist mir aufgefallen, dass ich seit ihrem Tod und nach der Beerdigung nicht ein einziges Mal wieder am Grab war. Traurig, aber wahr. & nach 13 Jahren wird es auch das erste Weihnachten ohne Pucha (mein erstes Haustier) sein. Kein Weihnachtskräcker kaufen mehr oder das fröhliche Zwitschern aus'm Käfig, wenn man diesen reinhängt...

Die letzten Wochen waren sehr grau,... und dies nicht nur des Wetter wegens.
Ich fühl mich iwie leer. Als wäre ich nicht mal mehr da. Lohnt es überhaupt noch für ietwas zu kämpfen, wenn man nicht mal wer weiß, für was? Ich hoffe, ich finde den Glauben zu Gott wieder. Den Glauben an das Gute. Denn so langsam bröckelt die fröhliche Maske meines Ichs und immer mehr meiner Freunde werden aufmerksam.
Doch was soll man tun, wenn man das Gefühl hat, alleine sein ist grade besser? Wenn man liebsten nur noch weinen will? Was, wenn man soviel zu sagen hat und doch gar nicht weiß, was man sagen soll? Wenn man nicht mal mehr mit den eigenen Freunden reden mag...
Kind müsste man mal wieder sein. Unbeschwert und frei. Einfach das Leben genießen ohne jegliche Sorgen über die Zukunft.

Ein wundervolles Wochenende in die Luft schmeiße, an alle die, die das lesen.

 Gruß, S C H A F.

26.11.10 20:28


"Wie geht's dir?"

Wer kennt das nicht? Wenn man bei diesem verkürzten Satz aus 3 Worten am liebsten anfangen würde los zu heulen und auch gar nicht mehr aufhören... Ja, am besten, so wünscht man sich, wird einem diese Frage gar nicht erst gestellt. Früher - zu einer Zeit, wo's mir sehr sehr schlecht ging - haben die meisten meiner Freunde auch versucht diese Frage zu vermeiden, da sie wussten, sie würden auf diese Frage keine Antwort bekommen. Das ist sehr lange her und seit dem hat sich viel geändert, doch ich glaube, grade jetzt zu dieser Zeit, verfalle ich wieder in dieses alte Muster. Das Muster, dass ich das Gefühl habe, ich könnte mit niemandem reden. Allen in meiner Umgebung geht es gut, sie sind glücklich. Ich will nicht, dass sie sich Gedanken machen oder womöglich Angst haben, dass ich wieder die werde, die ich einmal war - früher. Sie wissen nicht, dass ich wieder blogge, diese Dinge hier schreibe. & nein, das sollen sie auch nicht. Aber ich habe den Blog aus meinem "alten" Leben wiedergefunden - mittlerweile mehr als 3 Jahre alt - und ich bekam wieder die Lust zu schreiben. Jetzt, wo es mir wieder mal nicht so gut geht. Da ich im Laufe der Zeit mir eine ziemlich gute "Maske" zurecht gelegt habe, bemerkt auch kaum jemand heute, wie schlecht es mir geht. Menschen, die mich auf den ersten Blick beurteilen, sagen ich bin ein sehr lebensfroher und fröhlicher Mensch, also doch recht positiv eingestellt. Ja, nahezu immer, wenn man mich sieht, bin ich am Strahlen oder am Lachen. Meine Freunde haben immer gesagt: "Das sagen alle nur, weil sie nicht wissen, dass auch du mal traurig sein kannst. Weil sie dich nie so erlebt haben und dich nicht anders kennen." In der Beschreibung unseres Abibuches findet man Worte, wie "lebensfroh", "oft gut drauf", "immer gut drauf". Ein Freund sagte mal, er könnte sich gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn ich nicht so am Strahlen bin, weil das gar nicht zu mir passen würde.
Ich muss sagen, das schein ich ziemlich gut hinbekommen zu haben mit der "Maske". Man erspart sich viele lästige Fragen. Fragen, die man sowieso nicht beantworten könnte... Pech hat man dann nur, wenn man dann auf Menschen trifft, die genau wissen, wann es einem schlecht geht. Menschen, die das genau spüren. Menschen, die einen kennen - vllt besser als man sich selbst -, die dich dann anrufen und nach dem ersten "Hallo" sagen: "Die geht's nicht gut, oder? Iwas ist passiert." Ja, und dann? Dann befindet man sich wieder am Anfang, Tränen steigen einem in die Augen und man kommt in Erklärungsnot bis man letztendlich mit den Worten "Lass mich bitte einfach in Ruhe." auflegt und ein schlechtes Gewissen hat, weil man dann genau weiß, dieser Mensch macht sich jetzt Gedanken.
Ich war früher kein Mensch, der gerne viel über ietwas geredet hat. Sehr verschlossen, zurückhaltend, lieber etwas vorsichtig. Auch dies hat sich im Laufe der Zeit geändert, doch in letzter Zeit ist soviel Negatives auf mich herabgefallen, dass ich mit niemandem reden wollte. Ich sagte mir "Früher hast du auch keinen gebraucht und hast es auch iwie geschafft durchzukommen." Besonders in solch einer Zeit wie jetzt, bin ich gerne alleine. Ich weiß nicht warum. Aber es tut mir gut. Einfach für mich zu sein. Ich war grundsätzlich eig immer ein Mensch, der nicht gerne viele andere Menschen um sich hatte. Ja, ich glaube, dass es mir sogar gut tut, einfach wieder alleine zu sein. So wie früher. Auch wenn mein Leben früher nicht glücklich war. Aber das ist es jetzt ja auch nicht. Also was soll's?!

Ein "Mäh" in die Welt und ein wundervolles Wochenende an alle, die das lesen.

S C H A F.

19.11.10 19:24


Hoffnung.

Wozu gibt es das  überhaupt? Menschen versuchen krampfhaft an etwas festzuhalten, was es nicht gibt, was nicht da ist. Wozu hoffen? Wenn man immer wieder Rückschläge erntet ... ? Nur damit Menschen einen Grund haben nach vorn zu blicken, alles Schlechte zu vergessen. Doch, was bringt das, wenn man im Endeffekt am Ende trotzdem immer wieder fällt? Wozu aufstehen, wenn man genau weiß, dass allein der Versuch schon zum Scheitern verurteilt ist? Immer wieder glauben und hoffen die Menschen auf Besserung, auf das Gute ... und? Nichts davon tritt ein. Alles, was die Hoffnung uns gibt, ist, ein tieferer Sturz ins Nichts. Doch trotzdem lernt niemand daraus. Immer wieder lassen wir uns auf dieses Hoffnungsspiel ein und fallen. Fallen immer tiefer. Getreu nach dem Motto: „Hoffnung ist sinnlos. – Sie macht uns Mut, um uns danach noch tiefer fallen zu lassen.“ Eigentlich sollte Hoffnung etwas Schönes sein. Ein positives Gefühl. Schade, dass ich davon iwie nichts mitbekomme.

...und immer wieder frage ich mich, was ich Gott getan habe, dass er mich so leiden lässt. Dass er mir immer wieder einen Grund gibt wütend auf ihn sein zu wollen. Ob es nicht vllt besser wäre, den Glauben wieder abzulenken und nach der guten alten „Ist mir alles shice egal“ – Einstellung zu leben? Ich weiß es nicht. Aber wenn das so weitergeht, dann habe ich bald nicht mehr die Kraft an überhaupt noch ietwas zu glauben.

S C H A F .
17.11.10 19:14


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